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Advent, Advent, die Mandarine brennt…

Mandarinen LampeZur Feier des Advents habe ich mit den Kindern Mandarinen-Lampen gebaut. Diese Lampe gibt ein schönes Licht, riecht angenehm und passt daher recht gut in die Adventszeit.

Du brauchst dazu nur eine Mandarine und ein bisschen Speiseöl (zum Beispiel Sonnenblumenöl oder Olivenöl). Als Werkzeug reicht ein Küchenmesser und eine Schere.

Mandarinen-Lampe selber machen

Lege die Mandarine mit dem grünen Knöpfchen nach unten auf Deine Arbeitsfläche.

Die Mandarinenschale wird ringsherum vorsichtig mit dem Messer eingeritzt, so dass Du die obere Hälfte der Schale vorsichtig abheben kannst. Die Fruchtstücke bleiben noch mit dem unteren Teil der Schale verbunden.

Löse das erste Fruchtstück vorsichtig heraus, achte aber darauf, dass die Fasern in der Mitte der Mandarine intakt und mit der unteren Schale verbunden bleiben. Diese Fasern bilden nachher den Docht der Lampe.

Halte die Fasern in der Mitte schützend fest und ziehe die einzelnen Fruchtstücke eins nach dem anderen vorsichtig heraus.

Schneide anschließend die verdickte Stelle oben am Docht ab und zwirbele die abstehenden Fasern mit den Fingern zusammen, so dass in der Mitte ein einziger Docht entsteht.

Fülle die Lampe so weit mit Olivenöl, dass der Docht noch mindestens 7 Millimeter aus dem Öl herausragt.

Gib ein Tröpfchen Olivenöl auf die Spitze des Dochtes und zünde Deine Mandarinen-Lampe an. Beim ersten Mal dauert das einige Zeit. Wenn die Lampe einmal richtig gebrannt, lässt sie sich danach wie jede normale Kerze anzünden.

Lass Dir die Mandarinen-Stücke schmecken und genieße das schöne Licht und den angenehmen Duft. Damit die Lampe nicht kippelt und feuerfest steht, habe ich sie auf ein kleines Glasschälchen gestellt.

Nach einigen Tagen intensiver Nutzung kann die Lampe einfach in die Bio-Tonne, da sie nur natürliche Materialien enthält.

Viel Spaß und eine schöne Adventszeit 🙂

 

 

 

 

Minimalismus: Wie fange ich an?

Am einfachsten fängst Du mit der Entrümpelung Deiner Sachen an.

Es hat sich viel zu viel Kram angesammelt und Du möchtest etwas dagegen tun? Super!

Was kann weg und was darf bleiben?

Inspiriert durch Bea Johnson („Zero waste home“) nutze ich bei der Bewertung eines Gegenstandes drei Fragen:

  • Hat der Gegenstand einen echten Nutzen für mich?
  • Brauche ich ihn wirklich? So wirklich wirklich?
  • Macht mir der Besitz des Gegenstandes heute noch Freude?

Lautet die Antwort „Ja“, darf der Gegenstand bleiben.

Wenn alle drei Fragen mit „Nein“ beantwortet werden, dient der Gegenstand mir nicht und muss gehen.

Solltest Du Sachen haben, bei denen Du Dich absolut nicht entscheiden kannst, lege sie in einen Karton, schreibe das Datum darauf und schau in einem halben Jahr wieder rein. Hast Du den Gegenstand gebraucht oder vermisst? Nein? Dann kann er wohl weg…

Mit welchen Sachen soll ich anfangen?

Fang ruhig mit den einfachen Sachen an. Manche Gegenstände lassen sich tatsächlich leichter abgeben als andere. Da wären unter anderem:

  • Schrott: Gegenstände, die absolut nicht mehr repariert werden können. Und deren Zubehör.
  • Unbenutztes: Produkte, die noch eingeschweißt sind, weil sie nie gebraucht wurden.
  • Mehrfaches: Dinge, die doppelt, dreifach oder noch häufiger vorhanden sind.
  • Abgehaktes: Filme, Bücher, CDs von denen Du weißt, dass Du sie sowieso nie wieder anschaust, liest, hörst.
  • Unangezogenes: Kleidung, die nicht richtig passt oder in der Du Dich nicht mehr wohl fühlst
  • Gestrandetes: Sachen, an denen Du nicht wirklich hängst und die Du nicht benutzt, die aber trotzdem irgendwie in Deiner Wohnung geblieben sind.

Das klingt gut, aber ich möchte lieber eine Hauruck-Aktion starten und „tabula rasa“ machen.

Lieber radikal? Minimalisiere nach Kategorie.

Such Dir eine Kategorie von Dingen, die Du gern entrümpeln möchtest. Zum Beispiel Bücher, Kleidung, CDs, DVDs, Action-Figuren, Fotos…

Nehmen wir zum Beispiel mal die Bücher.

Räume nicht „ein Bücherregal“ auf, sondern hole alle Bücher aus allen Ecken Deiner Wohnung. Sind vielleicht noch welche im Keller? Auf dem Dachboden? In der Garage? Im Auto?

Bringe alle Bücher an einen Ort. Hättest Du gedacht, dass Du so viele Bücher hast?

Schau Dir jedes Buch einzeln an und frage Dich, ob es jetzt weg kann.

Schaffe Dir nach dem Aussortieren möglichst einen Ort für die verbliebenen Lieblingsbücher. So behältst Du den Überblick und kannst die Ordnung langfristig behalten.

Der Kategorien-Tipp stammt aus Marie Kondos Buch: Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert.

Die Konmari-Methode der japanischen Autorin ist so erfolgreich, dass sich im amerikanischen Englisch mittlerweile der Begriff „to kondo“ für radikales Ausmisten etabliert hat.

Behalte das Schöne und das Nützliche

Lass den überflüssigen Krempel gehen. Vielleicht kann jemand anderes es gebrauchen und freut sich darüber oder er kauft es Dir ab.

Genieße den neu gewonnenen Platz, die Freude des neuen Besitzers und dass Du die überflüssig gewordenen Dinge nicht mehr abstauben oder ständig wegräumen musst.

Es ist ein schönes Gefühl immer mehr von Dingen umgeben zu sein, die Du von Herzen magst und die in Deinem Leben tatsächlich von Nutzen sind.

 

Der Minimalismus PC

Wie kann ich das Leben mit meinem Windows-PC minimalistischer gestalten?

Damit Du nicht alles selbst recherchieren musst, starte ich heute meine Serie „Der Minimalismus PC“. Das Ziel ist, dass Dein PC übersichtlich bleibt, einfach und schnell funktioniert und sich in Zukunft selbst um die Lösung seiner Probleme kümmert 🙂

Die Anleitungen sind für Windows 7 geschrieben, lassen sich aber auf andere Windows-Systeme übertragen. Falls Du spezifische Tipps für Windows 10 wünscht, schreib es mir unten in den Kommentar.

Die Anleitung Nummer eins beendet die Verzettelung auf dem Desktop.

Verzettelung ade: Der minimalistische Desktop

Da ich aufgeräumte und übersichtliche Arbeitsflächen mag, sieht mein Windows-Desktop so aus:

Minimalismus Desktop unter Windows

Oben links ist ein zentraler Ordner mit Verknüpfungen zu meinen wichtigsten Dokumenten und Ordnern.

Oben rechts ist der Windows-Papierkorb. Er erinnert mich immer daran alles Überflüssige konsequent zu löschen.

Und wo ist die Taskleiste mit dem Startknopf und dem Schnellzugriff auf die wichtigsten Programme?

Die Taskleiste ist bei mir standardmäßig ausgeblendet. Sie erscheint aber automatisch wenn ich mit dem Mauspfeil den unteren Bereich meines Bildschirms berühre. Wie das einzurichten ist, erkläre ich weiter unten.

Den Desktop entrümpeln – Wie geht das?

Um einen neuen Ordner zu erstellen bewegst Du den Mauspfeil auf einen freien Bereich Deines Desktops. Dann rechte Maustaste klicken, im sich öffnenden Fenster auf „Neu“ – „Ordner“ gehen und mit der linken Maustaste anklicken.

Gib dem neuen Ordner noch einen schönen Namen, bestätige diesen mit der Enter-Taste und verschiebe alle Verknüpfungen vom Desktop in den neuen Ordner.

Das ist übrigens der optimale Zeitpunkt zu überlegen, ob Du wirklich alle Verknüpfungen die Du im Lauf der Zeit angesammelt hast noch brauchst. Manches ist vielleicht längst überflüssig geworden und kann genau jetzt gelöscht werden?

Das brauche ich aber fast alles noch…

Wenn Du trotz allem Ausmistens immer noch zu viele Verknüpfungen hast, kannst Du den zentralen Ordner mit Unterordnen strukturieren und so für mehr Übersichtlichkeit sorgen.

Nachdem jetzt alle Verknüpfungen in einem zentralen Ordner organisiert sind, geht es nun der Taskleiste an den Kragen.

Die Taskleiste verschwinden  lassen

Die Taskleiste ist auf Windows-PCs standardmäßig immer zu sehen. Da mich das stört, habe ich sie bei mir ausgeblendet. Und das geht so: Bewege den Mauspfeil auf einen freien Teil der Taskleiste. Klicke dort mit der rechten Maustaste, wähle dann Eigenschaften und klicke mit der linken Maustaste darauf. Im sich öffnenden Fenster im Bereich „Taskleiste“ klickst Du auf das Kästchen neben dem Eintrag „Taskleiste automatisch ausblenden“ und dann auf „Ok“.

Wenn Du jetzt den Mauszeiger auf dem Bildschirm nach oben bewegst verschwindet die Taskleiste. So bald Du den Mauspfeil an den unteren Bildschirmrand bewegst ist die Taskleiste wieder da. Das grenzt an Zauberei und macht den Blick frei für das Wesentliche…

Minimalismus Desktop mit eingeblendeter Taskleiste
Desktop mit eingeblendeter Taskleiste

 

Minimalismus Desktop unter Windows
Desktop mit ausgeblendeter Taskleiste = Erholung für die Augen.

Die derart unsichtbar gemachte Taskleiste ist sofort da, wenn Du sie brauchst. Wenn Du sie gerade nicht brauchst, stört sie dich aber nicht. So werden die Augen geschont und Du wirst nicht mehr abgelenkt.

 

Hat Dir der Artikel gefallen? Welche Minimalismus-PC Themen würden Dich interessieren? Würdest Du gern ein Tutorial-Video zu diesem Artikel sehen? Schreib es mir in den Kommentar 🙂

 

 

Was ist Nutzen.de?

Nutzen.de ist ein Blog von Dirk Utke aus Minden in Westfalen (NRW / Deutschland).

Es beschreibt Erkenntnisse, Erfolge und Fehlschläge auf dem Weg zu einem einfachen und schönen Leben mit weniger Ballast.

Es geht um Minimalismus als Lebensstil, bewussten Konsum und die Macht der eigenen Gedanken.

Es geht um Fokussierung, persönliches Wachstum und innere Zufriedenheit.

Auf der praktischen Seite geht es um mehr Freiheit, mehr selbstbestimmte Zeit, mehr Geld und das gute Gefühl zunehmend das Richtige zu tun.

Neuschnee!

Letzte Nacht hat es hier in Minden (Westfalen) zum ersten Mal in diesem Jahr geschneit.

Passend ist auch dieser neue Blog weiß, sauber und frisch, wie eine jüngst beschneite Landschaft.

Tippend hinterlassen wir die ersten Spuren…

Herzlich willkommen!
sagt Dirk